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Solarium mit Sonnenbrand

Hält man sich an die Hinweise, die man in diese Solarium Tipps unter dem Menüpunkt Grundregeln Solariumbesuch und Hauttypen findet, so kann der Sonnenbrand eigentlich nicht geschehen. Reagiert die Haut allerdings nach dem Sonnenbad nicht normal – also beginnt die Haut, sich zu röten, brennt sie oder weist gar Schwellungen auf – so kann man davon ausgehen, dass man sich doch einen Sonnenbrand zugezogen hat. Auch Folgeerscheinungen können bei wirklich extremem Sonnenbrand auftreten: Übelkeit, Fieber oder Kreislaufbeschwerden können die Folge sein. Das Tolle an einem Solarium ist die Tatsache, dass man die UV-Strahlung ganz genau kontrollieren kann – ein Vorteil gegenüber der natürlichen Sonne, die steten Schwankungen unterliegt. Das bedeutet, dass man im Solarium in jedem Fall die Möglichkeit besitzt, einen Sonnenbrand vermeiden zu können. Ist die UV-B-Strahlung in den Sonnenbänken allerdings zu heftig, kann ein Sonnenbrand nicht unbedingt immer ausgeschlossen werden.

Ein gutes Solarium, welches sich wirklich mit den UV-Strahlungen auskennt, weiß, dass man das Verhältnis zwischen den UV-A- und UV-B-Strahlen in ein Verhältnis von 1:200 zu setzen hat. Das bedeutet, dass die Strahlen, die den Sonnenbrand auslösen können – die UV-A-Strahlen, die an der Oberfläche bräunen – schwindend gering zu der UV-B-Strahlung, die für die Tiefenbräunung zuständig ist, sein sollte. Allerdings sollte man bei Unsicherheiten in jedem Fall das Personal im Solarium seines Vertrauens zu dem Strahlungsverhältnis befragen. Ein Sonnenbrand kann nicht nur unangenehm, sondern sogar gefährlich werden, was bedeutet, dass man eher zur Vorsicht zu neigen hat, um seinem größten Organ, der Haut, keine unnötigen Schädigungen zuzufügen.

Sollte es nun wirklich dazu kommen, dass ein Sonnenbrand auftritt, so helfen folgende Mittelchen: Feuchte Umschläge, um die entsprechenden Stellen zu kühlen, reichen häufig bei einem leichten Sonnenbrand aus. Gegen die Rötungen und gegen das Brennen gibt es spezielle Gele, die antiallergisch und schmerzlindernd auf die Haut einwirken. Weil ein Gel wesentlich besser kühlt, ist ein solches eher zu empfehlen, als eine Creme. Cremes, die Hydrocortison enthalten, können bei sehr heftigem Sonnenbrand eingesetzt werden – allerdings wird hierbei zu einer sehr geringen Dosierung geraten! Mehr zu trinken, als vielleicht üblich, unterstützt den Heilungsprozess der Haut, da selbiger von innen verlorengegangene Feuchtigkeit zugeführt wird. Normale Schmerzmittel wirken nicht nur fiebersenkend, sondern auch noch schmerzlindernd. Bodylotions mit Substanzen, die wundheilend sind, wie etwa Dexpanthenol oder auch Aloe Vera, sind aufzutragen, damit die Haut Feuchtigkeit bekommt und die Entzündung gehemmt wird.

Wie bereits erwähnt, ist der Vorteil an einem Solarium, dass man die UV-Strahlen entsprechend dosieren kann. Wer zu viel auf einmal möchte, der wird allerdings früher oder später an einem Sonnenbrand leiden, denn die Haut muss langsam und kontinuierlich an die Bestrahlung geführt werden. Wer sich zu lange und intensiv bestrahlen lässt, wird mit den Konsequenzen – erst Sonnenbrand und vielleicht irgendwann Hautkrebs sowie vorzeitige Hautalterung – leben müssen!